Mittwoch, 3. Mai 2017

So etwas haben wir noch nie gesehen! - Ein Brief von Julian Carron an die Jugend in Rimini

Meine liebe Freunde,

Ich habe jeden Einzelnen von euch im Sinn und euren Wunsch, erwachsen zu werden.

Groß zu werden bedeutet, die Zügel des eigenen Lebens in die Hand zu nehmen.
Das ist aber nicht immer einfach. Manchmal würden wir lieber nicht weiter gehen müssen.

Als Andere für uns unsere Probleme lösten, war es einfacher und nicht so anstrengend wie jetzt.
Und oft taucht die Frage wieder auf: will ich denn wirklich erwachsen werden, oder lieber Kind bleiben?

Dem Wunsch erwachsen zu werden nach zu gehen, verlangt Liebe und Leidenschaft für sein eigenes Selbst. 

Der Herausforderung unserer Wünsche nachzugehen ist anstrengend. Es ist eine Angelegenheit für Mutige, 
wie ich euch oft gesagt habe: es gehört denjenigen, die ihre Freiheit nicht Anderen übergeben wollen.
Ich selbst will die ganze Schönheit des Lebens entdecken, die vollkommene Intensität meines Lebens 
erfahren. Don Giussani ermahnt uns, dass dieses Ziel nur den erreichen wird, der „das Leben ernst nimmt“
Ohne irgendetwas weg zu lassen „lieben, lernen, Politik machen, Geld verdienen, und sogar das Essen und 
das Ausruhen. Ohne irgendetwas auszulassen, weder die Freundschaft noch die Hoffnung, weder die 
Vergebung noch die Wut und auch nicht die Geduld“.

Dieser Mut beruht darauf, dass “ich in allem, was ich unternehme, einen Schritt in Richtung meiner 
Bestimmung gehe“. Davon ist don Giussani unerschütterlich sicher.
Jeden Morgen stehe ich voller Erwartung und Bangen auf. Mit Neugier sehe ich den heutigen 
Herausforderungen entgegen. Auf welche Weise werden sie mir ein Schritt zu meiner Bestimmung hin 
machen lassen? Wir können gewiss sein nur weil ein Gefährte wie Jesus mit uns jeden Schritt geht: “ich 
werde bei euch sein, bis ans ende der Welt” (Mt,28,20).

Von ihm begleitet können wir jeder Herausforderung gegenüber treten, wie einer bezeugt, der keine Angst 
gehabt hat, erwachsen zu werden: "Lassen wir uns nicht von der Versuchung gefangen nehmen, allein und 
mutlos zu bleiben, um in Selbstmitleid zu zerfließen über das, was uns passiert. Wir wollen nicht der 
nutzlosen und fruchtlosen Logik der Angst nachgeben, dem resignierten Wiederholen, dass alles schlecht ist 
und nichts mehr so ist wie früher. Das ist die Atmosphäre des Grabes. Der Herr dagegen möchte den Weg 
des Lebens eröffnen, den Weg der Begegnung mit ihm, des Vertrauens in ihn, der Auferstehung des 
Herzens, den Weg des »Steh auf! Steh auf, komm heraus!« Das ist es, wozu der Herr uns auffordert, und er 
ist an unserer Seite, um es zu tun." (Predigt in Carpi, 2. April 2017)

Frohe Ostern!

Euer Freund,
Julian Carron





Il testo in italiano è qui.


Dienstag, 9. Juni 2015

Um das erste Jahr Freihafen würdig zu feiern

Um das erste Jahr Freihafen würdig zu feiern, findet am 13.Juni 2015 um 10. Uhr in der Soodstrasse 23, Adliswil ein Fest statt.
Der 13. Juni ist das liturgische Fest vom Hl. Antonius, der unentbehrlicher Schützer und Beförder des Freihafens ist. 
Unten ist ein Bild vom Maestro di San Francesco, der im XIII Jh aktiv war und wahrscheinlich Antonius persönlich gekannt hat.

Das Programm
10:00 Wiederfinden der Freunde und Kirschenpflücken mit musikalischer Begleitung
12:00 für Jugend und sportliche Erwachsene: grillieren im Garten
12:00 für ehrwürdige ältere Personen sowie weniger sportliche Erwachsene: der Tisch ist im 1. Stock gedeckt und es wird ein Feines Menü beim Sitzen serviert
14:00  für den Kaffee sind die Nachbarn eingeladen

Das Ende ist nicht festgelegt.